Seit Ende 2024 betreibe ich gemeinsam mit Alexander Grabner, Andreas Pavlic und Eva Schörkhuber das Kunst, Kultur, Schul- und Forschungsschiff MaTjoPo. Es dient als mobile Plattform für künstlerische Praxis, kollaborative Prozesse und gesellschaftspolitische Auseinandersetzung entlang der Wasserstraßen. Neben transdisziplinären Kunstprojekten im öffentlichen Raum versteht sich das Schiff auch als Ort der Vermittlung – als schwimmendes Labor, Schulschiff und soziale Plattform.
MaTjoPo ist ein Projekt in Bewegung. Aufbau, Umbau und künstlerische Nutzung entwickeln sich laufend weiter – zwischen Forschung und Alltag, zwischen Stadt, Fluss und Gemeinschaft. In dieser offenen Struktur entstehen Formate, die auf Resonanz angelegt sind: mit Orten, Menschen, Strömungen und Ideen.
Dabei stehen Fragen nach nachhaltigem Zusammenleben, gemeinschaftlicher Raumproduktion und ökologischer Transformation im Zentrum – künstlerisch, räumlich und konzeptuell gedacht. Das Schiff begreift sich nicht nur als Träger, sondern als aktiver Akteur – als beweglicher Ort, der Perspektiven verschiebt und neue Möglichkeitsräume eröffnet.

Name: MaTjoPo
Baujahr: 1948 (Niederlande)
Flagge: Österreich
Länge: 17 Meter
Breite: 4,3 Meter
Tiefgang: 1,4 Meter
Verdrängung: 25 Tonnen
